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ALLE REDEN ÜBERS WETTER

Selbstfindungs-Drama oder

hilflos in Heimatgefühlen

Ein Film über eine Frau, verstrickt in die Widersprüche, die ihr Drang nach Selbstbestimmung mit sich bringt. Annika Pinskes Debüt erzählt mit humorvollen, pointierten Dialogen und genauen zwischenmenschlichen Beobachtungen von dem Wunsch einer starken Frau nach einem Platz im Leben, nach Liebe und beruflicher Anerkennung. Pinskes Einfühlungsvermögen und ihre herausragende Fähigkeit zur Beobachtung zeigen eine völlig neue Facette in der akademischen Selbstbeobachtung, die es an der Suche nach einem Heimatgefühl zerreißt.


Die 39-jährige Philosophiedoktorandin Clara lebt in einer Kreuzberger WG, ihre Teenager-Tochter wohnt bei ihrem Ex. Clara hat ein heimliches Verhältnis mit einem ihrer Studierenden. Beruflich bestärkt und betreut wird sie von ihrer souveränen Doktormutter Margot.


Als Clara zum Geburtstag ihrer Mutter die mecklenburgische Provinz besucht, aus der sie stammt, hat sie mit dem Stolz, den Erwartungshaltungen, aber auch mit der Ablehnung der Familie und ehemaliger Weggefährten zu kämpfen. Ihr wird bewusst, wie weit sie sich auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben von ihren Wurzeln entfernt hat. Und vielleicht entfernen musste. Denn Heimatgefühl kann sich ändern.


Pressestimmen:

„... ein Film, der Herz und Atem raubt ...“

(kino-zeit.de)


„... ein sehr schöner Film über Bildungsaufstieg und Zugehörigkeit, Mutterschaft und Emanzipation.“ (fm4)


„Ein Film über Klassismus, Entfremdung zwischen Stadt und Land, Ost-West-Herkunft und den Preis, den eine bindungsscheue Karrierefrau für ihr freies Leben zahlt.“ (Tagesspiegel)