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Feel-Good-Movie über ein ernstes Thema mit Elizabeth Banks und Sigourney Weaver

Mit „Call Jane“ setzt Phyllis Nagy dem Jane Collective, das in den 1960er-Jahren in Chicago ein Netzwerk aufbaute und Frauen half, die trotz strafrechtlichem Verbot eine Abtreibung vornehmen wollten, ein filmisches Denkmal. Mit einer überragenden Sigourney Weaver erinnert der hochaktuelle Film daran, wie hart der Kampf der Frauen für ihre Rechte war und bleibt.


Chicago im Jahr 1968: Joy (Elizabeth Banks) und ihr Mann Will haben bereits eine Teenager-Tochter, als Joy zum zweiten Mal schwanger wird. Nach einem Zusammenbruch diagnostiziert der Arzt bei ihr ein Herzproblem, das von der Schwangerschaft ausgelöst wird und das sogar zum Tod führen könnte. Aber selbst das ist nicht Grund genug für den Verwaltungsrat des Krankenhauses, eine Abtreibung zu genehmigen.


Joy findet daraufhin einen im ersten Moment geheimnisvoll anmutenden Aushang mit der Aufforderung: „Call Jane!“ Dieser führt sie zu dem Frauenkollektiv, das von der Feministin und Aktivistin Virginia (Sigourney Weaver) geleitet wird, das Frauen hilft abzutreiben.

Pressestimmen:

„‚Call Jane‘ nähert sich seinem ernsthaften Thema mit einem Lächeln, ein fröhliches und zugängliches feministisches Drama.“

(Deadline Hollywood Daily)


„Sigourney Weaver ist fantastisch.“

Screen International


„Ein wunderschön gearbeitetes Porträt von ‚Ladies on Fire‘.“ (The Hollywood Reporter)


„Inspirierend, könnte nicht aktueller sein…Die weibliche Empowerment-Botschaft macht ‚CALL JANE‘ besonders in Banks’ Performance deutlich.“  (Variety)


„Die beste Performance in Elizabeth Banks’ Karriere.“ (IndieWire)


„Der Film feiert triumphierend die Kraft der Frauen.“ (Film Threat)


USA 2022, 122 Min., Regie: Phyllis Nagy

Darsteller: Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina u.a.

CALL JANE