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DALIDA

Beeindruckendes Porträt der

französischen Musiklegende Dalida

Sie hatte dieses gewisse Etwas, die Aura eines Megastars. Dalidas Leben (1933–1987), der größten französischen Sängerin des letzten Jahrhunderts, ist nun von Lisa Azuelos („LOL – Laughing Out Loud“, „Ein Augenblick Liebe“) verfilmt worden. Dalida suchte zeitlebens nach Sinnhaftigkeit, Spiritualität und letztlich auch ein wenig Frieden in ihrem mehr als nur aufregenden Leben, das tragisch endete. Als literarische Vorlage diente „Dalida – Mon frère, tu écriras mes mémoires“, das Catherine Rihoit mit der Hilfe von Dalidas Bruder Orlando (mit bürgerlichem Namen Bruno Gigliotti) als Memoiren über dessen Schwester verfasste.


1933 wurde Dalida in Kairo geboren. Sie war mutig, setzte ihren Willen durch und kämpfte leidenschaftlich für Sachen, die ihr am Herzen lagen. Dalida war eine unkonventionelle, moderne Frau in konventionellen Zeiten, deren einzigartiges Talent und unvergleichliche Ausstrahlung bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben.


Der Film umfasst ihr erstes Konzert im legendären Olympia in Paris 1953 ebenso wie die Ehe mit Lucien Morisse, dem Leiter des damals neu gegründeten Privatradiosenders Europe 1, den Beginn der Disco-Ära, ihre spirituelle Entdeckungsreise nach Indien oder den weltweiten Erfolg von „Gigi l’amoroso“ 1974.


Am 3. Mai 1987 findet man einen Abschiedsbrief neben ihrer Leiche. „Das Leben ist mir unerträglich geworden – vergebt mir“, heißt es darin.


Pressestimmen:

„Dieser herausragende Film mit seinem grandiosen Ensemble zählt zu den besten Biopics aus Frankreich.“ (Le Parisien)



Land: F 2017; Länge: 126 Min.; Regie: Lisa Azuelos

Darsteller: Riccardo Scamarcio, Sveva Alviti, Jean-Paul Rouve u.a