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DER WEIN UND DER WIND

Burgund ist das Leben – ein weiteres Glanzstück französischen Erzählkinos

Der französische Ausnahmeregisseur Cédric Klapisch schuf nach der chaotischen WG in Barcelona („L’Auberge espagnole“) und seiner Liebeserklärung an Paris („So ist Paris“) ein weiteres Glanzstück französischen Erzählkinos. „Der Wein und der Wind“ erzählt eine wunderbar authentische Geschichte über den Weinanbau zwischen Tradition und Moderne. In dieser Familiensaga müssen sich die Geschwister entscheiden, ob sie in der Provinz leben und als Winzer den Betrieb ihrer Eltern übernehmen wollen.


Jean (Pio Marmaï) hat sich vor Jahren von seiner Familie getrennt. Er wollte frei sein und das machen, was er schon immer tun wollte: allein eine Weltreise unternehmen. Es vergehen zehn Jahre bis er in seine Heimat in der französischen Bourgogne zurückkehrt, denn dort liegt sein Vater im Sterben und will ihn ein letztes Mal sehen.


Vom Verlust des Elternteils mitgenommen müssen Jean und seine Geschwister Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil) nichtsdestotrotz entscheiden, wie es nun weitergehen soll. Ihr Vater ist kurz vor der Weinlese gestorben und das Familiengeschäft der Weinherstellung erledigt sich nicht von allein. Also widmen sich die zwei Brüder und ihre Schwester im darauffolgenden Jahr der Arbeit ihres Vater, haben in den wechselnden Jahreszeiten allerdings mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen.


Pressestimmen:

Bewegendes, französisches Erzählkino über die Kunst, das persönliche Glück zu finden – ein filmischer Hochgenuss, inszeniert von ‚L’Auberge Espagnole – Ein Jahr in Barce-lona-Regisseur Cedric Klapisch.“

(cinema-arthouse)



Land: F 2017; Länge: 114 Min.; Regie: Cedric Klapisch

Darsteller: Pio Marmai, Ana Girardot, Francois Civil