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DER SEIDENE FADEN

Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis als Fashion-Designer in den 1950er-Jahren

Der dreifache Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis schlüpft zu seinem selbst bekannt gegebenen Karriereende in die Rolle des englischen Modedesigner Reynolds Woodcock im England der 1950er, der die Reichen und Schönen im Film umgarnt. Belohnt wurde seine grandiose Performance mit einer Golden-Globe-Nominierung als „Bester Hauptdarsteller“. Eine kleine Sensation: Für die junge, in Berlin lebende Luxemburgerin Vicky Krieps („Die Vermessung der Welt“, „Colonia Dignidad“) ist es die erste Hauptrolle in einer großen Hollywood-Produktion.


Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) ist der unangefochtene Star unter den Modeschöpfern. Seine Kleider sind das Maß aller Dinge. Unterstützt wird er von seiner Schwester Cyril (Lesley Manville). Zusammen hüllen die beiden Adlige, Filmstars, Erbinnen, Damen aus der Society und Debütantinnen im London der Nachkriegsjahre in Samt und Seide. Alle wollen die unverwechselbaren Modelle des „House of Woodcock“.


Reynolds erfreut sich nicht nur an seiner Arbeit, sondern auch an den vielen Frauen, die so durch sein Leben streifen. Sie dienen dem überzeugten Junggesellen als Inspiration und leisten ihm Gesellschaft. Bis er Alma (Vicky Krieps) kennenlernt. Eine junge, natürliche und unbefangene Frau mit eigenem Kopf.


Bald schon ist sie aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Als Muse. Als Geliebte.

Woodcocks einst wohl strukturiertes und streng geplantes Leben gerät durch die Liebe zu Alma aus den Fugen und sorgt gleichzeitig für den Antrieb seiner modischen Schöpfungen.


Pressestimmen:

„‚Der seidene Faden‘ packt dich und trägt dich mit ...“ (Variety)



Land: USA 2017; Länge: 130 Min.; Regie: Paul Thomas Andersom

Darsteller: Daniel Day-Lewis, Lesley Manville, Camilla Rutherford u.a.