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DIE SPUR

Verfilmung des Romans „Der Gesang

der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk

Regisseurin Agnieszka Holland kehrt mit einem subversiven Krimi auf der großen Leinwand zurück. Die Spur spielt in einer Landschaft mit wechselnden Jahreszeiten, deren wilde Schönheit jedoch nicht über Korruption, Grausamkeit und Dummheit ihrer Bewohner hinwegtäuscht. Fest verwurzelt in der Realität der polnischen Provinz, ist der Film so anarchistisch wie seine Heldin. Ein waghalsiger Genremix aus komischer Detektivstory, spannendem Ökothriller und feministischem Märchen, der im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere feierte und mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.


Die resolute Vegetarierin und überzeugte Astrologin Janina Duszejko (herausragend von Agnieszka Mandat gespielt) hat früher Brücken in aller Welt gebaut. Jetzt lebt sie zurückgezogen in einem Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze, wo sie sich die Zeit mit einer halben Stelle als Englischlehrerin vertreibt. Sie ist charismatisch, exzentrisch, eine leidenschaftliche Astrologin und strikte Vegetarierin.

Eines Tages sind ihre geliebten Hunde verschwunden. Wenig später entdeckt sie in einer verschneiten Winternacht ihren toten Nachbarn und bei dessen Leiche eine Hirschfährte. Weitere Männer sterben auf mysteriöse Weise. Alle hatten ihren festen Platz in der dörflichen Gemeinschaft, alle waren passionierte Jäger. Haben wilde Tiere die Männer auf dem Gewissen? Oder lässt sich ein Mensch zu einem blutigen Rachefeldzug hinreißen? Irgendwann fällt der Verdacht auf Duszejko ...


Pressestimmen

„An Agnieszka Mandats Spiel kann man sich einfach nicht satt sehen.“ (Berliner Zeitung)


„Mit wundervollen Bildern, der pointiert eingesetzten Musik (...) und einem klugen Drehbuch ist Agnieszka Holland ein vielschichtiger und spannender Öko-Thriller gelungen ...“ (kinozeit.de)



Land: PL/D 2017; Länge: 128 Min.; Regie: Agnieszka Holland

Darsteller: Agnieszka, Miroslav Krobot, Wiktor Zborowski u.a.