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EFFIGIE - DAS GIFT DER STADT

Das erstaunliche Leben der Bremerin Gesche Gottfried, des Engels von Bremen

Der Hannoveraner Udo Flohr legt mit „Effigie – Das Gift und die Stadt“ ein erstaunliches Regiedebüt vor. Der atmosphärisch dichte Historien- und Kriminalfilm beleuchtet das Leben der Serienmörderin Gesche Gottfried aus Bremen, die mit Arsenik fünfzehn Menschen vergiftete. Das Drehbuch beruht in weiten Teilen auf Originalakten, die erst 1988 auftauchten.


Im Jahre 1828 tritt Cato Böhmer (Elisa Thiemann) in Bremen ihre neue Stelle als Protokollantin für Untersuchungsrichter Senator Droste (Christoph Gottschalch) an. Ihr Traum ist es, Juristin zu werden, doch sie lebt in einer Zeit, in der Frauen noch nicht studieren dürfen.


Nachdem es zu einem mutmaßlichen Giftanschlag kommt, trifft Cato bei den Verhören auf Gesche Gottfried (Suzan Anbeh), eine hilfsbereite und attraktive Witwe, die ebenfalls in Gefahr zu schweben scheint.


Nach und nach aber kommt Cato hinter das dunkle Geheimnis von Gesche – und die beiden merken immer mehr, dass sie zusammenhalten müssen, um einen Platz in einer Welt zu finden, in der Frauen nicht willkommen sind ...


Pressestimmen:

„... überzeugt (...) durch genaue Figurenzeichnung und entwickelt sich (...) zu einem bemerkenswerten Krimi-Drama.“

(programmkino.de)


Die Leistungen der Hauptdarstellerinnen Suzan Anbeh und Elisa sind „... faszinierend ... hervorragend ...“ (New York Time)


Land: D/USA 2019; Regie: Udo Flohr; Länge: 92 Min.

Darsteller: Suzan Anbeh, Elisa Thiemann,

Christoph Gottschalch u.a.