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EINE FANTASTISCHE FRAU

Ein neuer, leuchtender Meilenstein

unter den Transgender-Dramen

Mit „Eine fantastische Frau“ legt Regisseur Sebastian Lelios („Gloria“) ein politisches Drama über die Vorurteile gegenüber Transgender-Personen vor. „Gespielt wird die Hauptrolle von der Newcomerin Daniela Vega, deren Performance ständig voller Energie und Stolz ist und eine Frau zeigt, die gegen alle Widerstände den Kopf hoch hält.“ (kino.de) Bei der Berlinale wurde der Film mit dem Silbernen Bären für das „Beste Drehbuch“ ausgezeichnet.

Die Kellnerin und Hobby-Sängerin Marina (Daniela Vega) führt mit dem 20 Jahre älteren, wohlhabenden Orlando (Francisco Reyes) eine Beziehung. Für Marina hat Orlando seiner Familie den Rücken gekehrt. Die Zukunft mit Marina will er sich durch die Angehörigen nicht nehmen lassen.


Doch nach einer fröhlichen Geburtstagsfeier ist nichts mehr wie es war: Erst fühlt sich Orlando unwohl, dann bleibt sein Herz stehen. Im Krankenhaus können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen.


Marina hat nicht nur ihren Schmerz zu verarbeiten, sondern muss sich auch schlimmen Anfeindungen zur Wehr setzen: Orlandos Familie steht der Transfrau weiterhin feindlich gegenüber. Sie verbieten ihr sogar die Teilnahme an der Beerdigung. Es wird ihr vorgeworfen, Mitschuld an Orlandos Tod zu haben. Verzweifelt kämpft Marina um die Anerkennung ihrer Liebe und ihrer Trauer ...


Pressestimmen:

„Marina ist tatsächlich eine ganz fantastische Frau ...“ (filmstarts.de)


„... einfach entzückend.“ (The Hollywood Reporter)



Land: E/RCH 2017; Länge: 104 Min.; Regie: Sebastian Lelio

Darsteller: Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco u.a.