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FIKKEFUCHS

Eine bitterböse Satire über fehlgeleitete

Männlichkeitsideale und –fantasien

In dieser schwarzhumorigen Satire wirft Jan Henrik Stahlberg einen Blick auf den Zustand der Männlichkeit in einer Zeit, in der viel von Feminismus und Gleichstellung der Geschlechter die Rede ist. Stahlberg, der nicht nur die Regie übernahm, sondern auch das Drehbuch verfasste und eine der Hauptrollen spielt, versucht seinem bis dato unbekannten Sohn Franz Rogowski beizubringen, wie man auf Frauenfang geht.

Er hält sich für unwiderstehlich: Der 50jährige Rocky (Jan Henrik Stahlberg), der allein in Berlin lebt und jüngere Frauen angräbt, aber auch ältere Semester nicht verstößt. Weniger erfolgreich ist Thorben (Franz Rogowski), der nach dem Ausbruch aus einer psychiatrischen Klinik plötzlich vor Rockys Tür steht und behauptet, sein Sohn zu sein.


Thorben jagt wie sein Vater den Röcken hinterher. Eigentlich ist er mehr auf Beutefang, denn mehr sind Frauen nicht für ihn. Thorben ist anfangs begeistert von der großen  „Auswahl“ in der Hauptstadt. Leider muss er sich jedoch bald eingestehen, dass seine Anmachsprüche nicht den gewünschten Erfolg bringen. So wird der scheinbar erfahrene und weltgewandte Rocky zu seinem Mentor und gibt ihn gute Tipps, von deren Erfolg er selbst fälschlicherweise überzeugt ist. Gemeinsam macht das Duo Berlin unsicher und lernt am Ende eine Lektion ...


Pressestimmen:

„‚Fikkefuchs‘ ist ein Knaller.“

(Süddeutsche Zeitung)


„Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale.“

(Deutschlandfunk Kultur)


„... eine konsequent böse Satire.“

(programmkino.de)



Land: D 2016; Länge: 100 Min.; Regie: Jan Henrik Stahlberg

Darsteller: Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski u.a.