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HERRliche ZEITEN

Eine bitterböse Gesellschaftssatire,

in der der schwarze Humor regiert

Regisseur Oskar Roehler hatte bereits mit „Elementarteilchen“ und „Quellen des Lebens“ Romane für die große Leinwand umgesetzt. Jetzt bringt er die Romanvorlage „Subs“ von Thor Kunkel (2011) als satirische und amüsante Komödie auf die Leinwand. In den Hauptrollen glänzen Katja Riemann und Oliver Masucci, die sich einen Sklaven ins Haus holen und nicht ahnen, was sie das noch kosten wird.


Claus Müller-Todt (Oliver Masucci) hat es geschafft. Schönes Haus, schöne Frau, toller Job. Doch irgendwie ist das alles nicht befriedigend. Seine Frau Evi (Katja Riemann) ergibt sich ihrer Depression. Als nebenan ein neuer Nachbar eingezogen ist, der permanent Partys feiert und mit seinen Bediensteten scheinbar macht, was er will, hat Claus eine Idee.


Beeinflusst von Rotwein und Langeweile gibt er eine Stellenanzeige auf:  „Sklaven gesucht“. Zu ihrer Überraschung erhalten sie tatsächlich zahlreiche Bewerbungen für den Posten. Letztendlich entscheiden die Müller-Todts sich für Bartos (Samuel Finzi) und dessen Frau Svetlana.

Was nun beginnt, sind fürwahr HERRliche Zeiten. Doch bald schon merken Claus und Evi, dass nichts auf dieser Welt wirklich umsonst ist. Auch Sklaven nicht.


Pressestimmen

„Film und Roman enthüllen die atavistischen Tendenzen unserer vermeintlich zivilisierten westlichen Gesellschaft.“ (filmreporter.de)


„Oskar Roehlers zeichnet in seiner Diener-und-Herren-Groteske ‚HERRliche Zeiten‘ ein düsteres Bild des Menschen (...) treffend.“

(filmstarts.de)


„... mit einem brillanten Oliver Masucci in der Hauptrolle [erzählt Roehler] von Wohlstand, Langeweile, Sadismus und der Verführungskraft der Macht erzählt.“ (programmkino.de)



Land: D 2018; Länge: 110 Min.; Regie: Oskar Roehler

Darsteller: Katja Riemann, Oliver Masucci, Samuel Finzi u.a.