BRUNO – Der junge Kreisky
Spannendes und vielschichtiges Porträt des späteren österreichischen Politikers
Geplant ab 10.09. im Kino am Raschplatz
A 2026, 116 Min., Regie: Harald Sicheritz, mit Nils Arztmann, Maya Unger, Soi Schüssler u.a.
Dass historische Stoffe erstaunlich gegenwärtig wirken können, zeigt das beim Filmfest München uraufgeführte Biopic „Bruno – Der junge Kreisky“. Der Film blickt auf die prägenden politischen Jahre des späteren österreichischen Bundeskanzlers und erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen: Ende der 1920er-Jahre und Ende der 1930er-Jahre. Im Zentrum steht Kreiskys Engagement für die Demokratie – und sein Kampf gegen die Kräfte, die ihre Strukturen in seiner Heimat zunehmend bedrohen.
Wien in den späten 1920er-Jahren: Als Schüler aus reichem, jüdischem Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, organisieren Bruno und die anderen verbotene Treffen, verteilen Widerstandspamphlete und setzen bei ihrer Revolte gegen das faschistische Regime ihr Leben aufs Spiel.