HIDDENSEE
Ein poetischer wie beunruhigender Film voller visueller und erzählerischer Kraft
Geplant ab 20.08. im Kino am Raschplatz
Sa., 22.08., + So., 23.08. - Matinéen
Sa., 29.08., + So., 30.08. - Matinéen
D 2026, 119 Min., s/w, Regie: Annekatrin Hendel
Annekatrin Hendel widmet sich einem Ort, der weit mehr ist als eine Ostseeinsel. Hiddensee erscheint in ihrer Doku als Projektionsfläche deutscher Sehnsüchte, als Künstlerrefugium und zugleich als Spiegel der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Dabei gelingt ihr ein Werk, das weniger eine klassische Chronik als vielmehr eine poetische Annäherung an Geschichte und Erinnerung ist.
Der Film verknüpft historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen und zeigt, wie eng das Leben auf der kleinen Insel mit den großen Entwicklungen Deutschlands verbunden war. Künstlerinnen und Künstler, Intellektuelle sowie Bewohnerinnen und Bewohner treten als Stimmen einer Vergangenheit auf, die bis in die Gegenwart nachwirkt.