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JE SUIS KARL

Polit- und Gesellschaftsdrama – großartig und erschreckend zugleich

„Je suis Karl“ ist als Drama einer Familie so erschütternd wie als Gesellschaftsstudie packend. Christian Schwo-chow zeigt, wie leicht es ist, sich in einem mora-li-schen Dickicht zu verlaufen, und wie schwer es ist, die orwellsche Sprache zu dechif-frieren. Ein hochaktueller Film.


Durch einen Anschlag hat Maxi (Luna Wedler) ihre Mutter und ihre beiden kleinen Brüder verloren. Ihr Leben scheint zerstört. Da trifft Maxi auf den charismatischen Studenten Karl (Jannis Niewöhner), der sie auf ein europäisches Studententreffen in Prag einlädt.


Eine Chance für Maxi, dem Trauma zu entfliehen. Sie trifft dort auf junge Menschen, die scheinbar von einem besseren Europa träumen. In ihrer Trauer und Wut will sie gar nicht sehen, welche Pläne die Gruppe wirklich verfolgt …


Pressestimmen:

„Der provokanteste Film der Berlinale.“ (Die Welt)


„Eine Dystopie, die einen alarmiert, weil sie zeigt, wie sie Wirklichkeit werden könnte.“ (Berliner Zeitung)


„‚Luna Wedler ist in ‚Je suis Karl‘ herausragend.“ (filmstarts.de)


Ein Film, der seine Zuschauer am Kragen packt und durchrüttelt, bis man seine Augen nicht mehr dem unangenehmen Thema verschließen kann.“ (Berliner Morgenpost)


„Beängstigend real.“ (Reuters)



Land: D/CZ 2021; Länge: 126 Min.; Regie: Christian Schwochow

Darsteller: Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel, Edin Hasanovic u.a.


Mo., 13.09., 21.00 Uhr - Vorpremiere mit Regisseur