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LETZTER ABEND

Geheime Sehnsüchte, Missverständnisse und menschliche Abgründe

Der in Hannover gedrehte Film „Letzter Abend“ ist eine Tragikomödie, in der Gesellschaftsspiele entgleisen und Konkurrenzkämpfe sich zuspitzen. Aus Corona-Smalltalk werden Vorwürfe, und heimliche Sehnsüchte, Ängste und Missverständnisse lassen die Spannungen eskalieren. Regisseur Lukas Nathrath fängt die Gefühlslage unserer Gesellschaft nach der Corona-Pandemie ein: Nach Monaten der sozialen Isolation war die Sehnsucht nach Normalität groß, doch gleichzeitig müssen wir uns auch wieder den alltäglichen Machtkämpfen stellen.


Clemens (Sebastian Jakob Doppelbauer) und seine Freundin Lisa (Pauline Werner) wollen von Hannover nach Berlin ziehen. Die junge Ärztin hofft, eine Stelle an der Charité antreten zu können. Zum anderen ist der Ortswechsel vielleicht eine Chance, die Beziehung der beiden zu retten. Um sich von ihren Freunden zu verabschieden, geben die beiden in der gemeinsamen Wohnung ein Abendessen. Aus Clemens’ Freundeskreis sagen immer mehr der Gäste ab, was den jungen Mann traurig und unsicher werden lässt. Als dann die Freunde da sind, samt einiger ungebetener Gäste, kommt nur bedingt Partystimmung unter den Anwesenden auf, denn unter der Oberfläche brodeln unausgesprochene Gefühle und Vorbehalte, die, nach einer entsprechenden Menge Alkohol, ihren Weg in die Runde finden ...


Pressestimmen:

„‚Letzter Abend‘ ist eine Mischung aus Drama und Komödie über Lebenslügen und Hoffnungen der Generation Y.“ (film-rezension.de)


„Alles ist brillant: Skript, Schnitt, Spiel, Kamera.“ (Leipziger Volkszeitung)


„Fantastisches Ensemble.“ (Saarbrücker Zeitung)


D 2023, 91 Min., Regie: Lukas Nathrath, mit Sebastian Jakob Doppelbauer, Pauline Werner u.a.