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LUX – KRIEGER DES LICHTS

Franz Rogowski („Fikkefuchs“) als

Möchtegern-Held in Ost-Berlin

Jeder von uns trägt seinen Helden in sich. „Lux – Krieger des Lichts“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der als Helfer der Armen seinen Platz in der Gesellschaft zu finden hofft. Doch die Rolle wird zur Sucht. Je mehr Platz sie in Thorstens Leben einnimmt, desto weiter entfernt er sich von seinem eigentlichen Selbst. Ein humorvoller und berührender Film, der formal immer wieder verblüfft und mit einer ungeahnten Wendung sein Publikum überrascht. Franz Rogowski spielt den „Möchtegern-Helden“ mit einer außergewöhnlichen Präsenz und berührender Melancholie.


Lux (Franz Rogowski), der eigentlich Thorsten Kachel heißt, versteht sich als Krieger des Lichts. Er will im Alltag etwas Gutes bewirken. Begleitet wird er dabei von einem Dokumentarfilm-Team. Leider sind seine Verdienste an der Gesellschaft bisher alles andere als aufsehenerregend. Produzent Brandt macht Lux schließlich klar, dass er Material abliefern muss, das eines Superhelden würdig ist. Denn der Inhalt muss halten, was die Verpackung verspricht.

Lux entscheidet sich, der Kriminalität den Kampf anzusagen. Zugunsten der Verbrecherjagd entfernt er sich dabei allerdings immer weiter von seinen ursprünglichen Zielen. Lux wird zum medialen Hype. Und als ihn dann auch noch die Stripperin Kitty um Hilfe bittet, findet er sich plötzlich auf der falschen Seite der Heldengleichung wieder ...


Pressestimmen:

„Ein ergreifendes Drama um einen wahrhaft guten Menschen, der durchaus Fragen an unser Zusammenleben stellt.“  (Tip Berlin)


„Dem Regisseur gelingt es, eine moralische Geschichte ohne Moralinsäure zu erzählen, stattdessen mit sanftem Witz.“ (Tagesspiegel)


„... bitter-satirisches Debüt ...“ (Frankenpost)



Land: D 2017; Länge: 104 Min.; Regie: Daniel WIld

Darsteller: Franz Rogowski, Heiko Pinkowski u.a.