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NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER

Ein starkes Stück feministisches Kino

Regisseurin Eliza Hittman, die mit „Beach Rats“ bereits überzeugte, wurde für ihren dritten Langspielfilm bereits in Sundance mit dem Sonderpreis der Jury gewürdigt und nun auch von Kritik und Publikum auf der Berlinale gefeiert. Zurecht wurde das einfühlsame Coming-of-Age-Drama mit dem Silbernen Bären (Großer Preis der Jury) ausgezeichnet. Im Zentrum der eindringlichen Geschichte steht die ungewollt schwangere 17-jährige Autumn aus Pennsylvania, die das Baby nicht behalten, auch nicht adoptieren lassen will, wie ihr die Beratungsstelle nahelegt.


Autumn ist nicht mehr sie selbst. Doch niemand zieht in Betracht, dass hinter ihren Stimmungsschwankungen mehr stecken könnte als die schlechte Laune eines Teenagers. Ihre Mutter ist bemüht, aber zu sehr mit dem Rest der Familie beschäftigt. Ihr Vater hat genug mit sich selbst zu tun.


Als Autumn am nächsten Tag die ansässige Frauenärztin aufsucht, bestätigt sich nicht nur, dass sie schwanger ist, sondern auch, dass sie mit dieser Situation tatsächlich alleine ist. Denn das, was sie will, ist in Pennsylvania nicht möglich. Einzig ihre Cousine Skylar lässt sie nicht im Stich ...


Pressestimmen:

„Ein großer Film.“ (FAZ)


„Ein Werk mit immenser Eindringlichkeit.“

(Der Tagesspiegel)


„Trifft mitten ins Herz.“ (Die Zeit)


„... ein leises, unglaublich authentisch anmutendes Drama, aber dafür ein umso kraftvolleres Plädoyer für die Selbstbestimmung der Frau.“ (Blickpunkt: Film)


„... einer der intensivsten Momente des Kinojahres ...“ (filmstarts.de)


„... Filmjuwel ...“ (kino-zeit.de)



Land: GB/USA 2020; Länge: 101 Min.; Regie: Eliza Hittman

Darsteller: Sidney Flanigan, Talia Ryder, Théodore Pellerin,

Ryan Eggold u.a.