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OSKARS KLEID

Tragikomisches Vater-Sohn-Drama über ein Transgender-Kind mit Florian David Fitz

Florian David Fitz hatte als Drehbuchautor und Hauptdarsteller die Idee für „Oskars Kleid“. Gemeinsam mit Regisseur Hüseyin Tabak („Gipsy Queen“) erzählt er in humorvollen und nachdenklichen Tönen die Geschichte eines überforderten Vaters, der mit der grundlegenden Identitätssuche seines Kindes plötzlich seine eigenen Vorstellungen über Geschlechterrollen und Diversität infrage stellt.


Nach der Trennung von seiner Frau Mira (Marie Burchard) hat sich das Leben des Polizisten Ben (Florian David Fitz) grundlegend geändert. Seine Kinder Oskar (Laurì) und Erna (Ava Petsch) sieht er nur noch sporadisch, zum Frühstück gibt es Müsli und Bier und die Doppelhaushälfte, in der einst das Leben tobte, wirkt verwaist.


Doch plötzlich erscheint für Ben unverhofft ein Silberstreif am Horizont. Seine hochschwangere Ex-Frau muss frühzeitig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Kinder ziehen umständehalber zu Ben zurück und er bekommt eine zweite Chance, sich als Familienvater zu beweisen.

Doch trotz großer anfänglicher Motivation sieht sich Ben schnell mit einer kleinen Herausforderung konfrontiert, sein Sohn Oskar trägt am liebsten ein gelbes Sommerkleid und will auch nicht Oskar, sondern Lili genannt werden.


D 2022, 102 Min., Regie: Hüseyin Tabak

Darsteller:  Florian David Fitz, Laurì, Senta Berger,

Burghart Klaußner u.a.