filmtipps Hannover

RÜCKKEHR NACH MONTAUK

Zurück an den Ort glücklicher Tage –

Volker Schlöndorff verfilmte Max Frisch

Haben Gefühle von früher noch eine Gegenwart oder eine Zukunft? Mit „Rückkehr nach Montauk“ nimmt sich Schlöndorff nach „Homo Faber“ zum zweiten Mal eines Buches von Max Frisch an. Ein Buch, das als unverfilmbar galt, besteht es doch hauptsächlich aus Notizen, Betrachtungen und Erinnerungen an Frauen und verlorene Lieben. Es gilt als das persönlichste Werk von Max Frisch, angeblich führte das Buch zum Ende seiner Ehe, und es ist der persönlichste Film von Volker Schlöndorff, der eigene autobiografische Elemente mit einfließen lässt. Mit Nina Hoss und Stellan Skarsgård hochkarätig besetzt.


Max (Stellan Skarsgård), der aus Skandinavien stammt und jetzt in Berlin lebt, reist für eine Woche nach New York, um sein neues Buch zu promoten und seine derzeitige Freundin Clara (Susanne Wolff) zu treffen. Clara lebt und arbeitet in New York und hilft ihm bei seiner Lesereise.


Max wirkliches Interesse gilt aber jener Frau, die er vor vielen Jahren hier zurückgelassen hat: Rebecca (Nina Hoss) ist mittlerweile eine erfolgreiche Anwältin und lebt in einer großen, teuer eingerichteten Maisonette-Wohnung in bester Lage.


Ihre Erscheinung hat etwas Engelhaftes: Sie erscheint in hellem Licht, mit perfekt sitzendem, wallendem, blondem Haar und in strahlend weißer Bluse im Foyer. Max setzt nun alles daran, sie zurückzuerobern ...


Pressestimmen:

„... Volker Schlöndorffs bester Film seit langem.“ (Variety)


„In ihrem Minimalismus sind beide Darsteller wirklich sensationell. Gerade Nina Hoss, die die frühere Geliebte des Schriftstellers spielt.“

(Deutschlandradio Kultur)

Land: D 2017; Länge: 106 Min.; Regie: Volker Schlöndorff

Darsteller: Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Susanne Wolff u.a.