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SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHEIGEN HINEINSCHREINE

Ein filmisches Denkmal

Anlässlich seines 10. Todestages setzt die Filmeditorin Bettina Böhler dem Regisseur Christoph Schlingensief, der 2010 im Alter von 49 Jahren starb, ein filmisches Denkmal: Für das Porträt über den Filmemacher sowie dessen Einfluss und Schaffen.


Die Filmgalerie 451, schon seit Langem Vertrieb für Schlingensiefs Werke, hat ihr Archiv für Bettina Böhler geöffnet. Ausschnitte aus den ersten Filmversuchen und aus Interviews, aus den Spielfilmen und Theaterinszenierungen und Aktionen versammelt sie klug geordnet und zugleich angemessen wild aneinandergeschnitten zu einem umfassenden Porträt des Phänomens Christoph Schlingensief: Keine Talking Heads, die ihn nachträglich würdigen, sondern Schlingensief als er selbst, der über sich spricht und über sich nachdenkt.



Land: D 2020; Länge: 130 Min.; Regie: Bettina Böhler

Darsteller: Christoph Schlingensief, Margit Carstensen,

Irm Hermann u.a.