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SHE SAID - MACHT DER WAHRHEIT

Sexuelle Belästigung in Hollywood:

Maria Schrader verfilmte den Weinstein-Skandal

Zwei scheinbar chancenlose Heldinnen legen sich mit einem mächtigen Tyrannen an und treten damit die MeToo-Bewegung los. Oder Vergangenheitsbewältigung der Traumfabrik. Der Film der gebürtigen Hannoveranerin Maria Schrader, die in „Aimee & Jaguar“ auch als Schauspielerin zu überzeugen wusste, über den wahren Fall Harvey Weinstein begeisterte auf den Premieren in New York und London Publikum und Kritik. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey, die von Zoe Kazan und Carey Mulligan gespielt werden.


Die beiden „New York Times“-Reporterinnen Megan Twohey und Jodi Kantor haben 2017 die sexuellen Übergriffe des inzwischen verurteilten Sexualstraftäters und ehemaligen US-Filmmoguls Harvey Weinstein enthüllt. Der Film zeigt, wie die Reporterinnen eingeschüchterte Opfer treffen, Weinstein-Mitarbeiter aufsuchen, sich mit Anwälten anlegen, beschattet werden – und mit Vorgesetzten diskutieren, ob die Story veröffentlicht werden kann.


Pressestimmen:

„Einfühlsamer und emotional kluger Film, der seinem Quellenmaterial treu bleibt.“ (The Guardian)


„Reiht sich in das Pantheon großer Filme über Journalismus ein, von ‚Die Unbestechlichen‘ über ‚Nachrichtenfieber‘ bis hin zu ,Spotlight‘. (Huffington Post)


„... spannend, zu Tränen rührend und erbaulich mit einem großartigen Happy End.“ (faz.net)


USA 2022, 128 Min., Regie: Maria Schrader

Darsteller: Carey Mulligan (Promising young woman“), Zoe Kazan („Zeiten des Aufruhrs“, „Wenn Liebe so einfach wäre“),

Samantha Morton u.a.