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STELLA. EIN LEBEN

Ein mutiger Film – angelehnt an die wahre Geschichte von Stella Goldschlag


Nachdem Regisseur Kilian Riedhof („Meinen Hass bekommt ihr nicht“) bereits mit seinen letzten Filmprojekten „Gladbeck“ und „Der Fall Barschel“ historische Stoffe verarbeitete, widmet er sich jetzt erneut einer realen Person. Im Zentrum steht die Jüdin Stella Goldschlag, die im Zweiten Weltkrieg andere Juden an die Gestapo verriet. Einen Film über den Zweiten Weltkrieg zu machen, ist immer ein Drahtseilakt – erst recht, wenn eine so kontroverse Person im Mittelpunkt steht, wie Stella Goldschlag.


Die junge Stella Goldschlag wächst während der NS-Diktatur in Berlin auf. Sie ist der Schwarm aller Mitschüler an ihrer jüdischen Schule. Sie träumt von einer Karriere als Jazz-Sängerin.


Als sie 1943 mit ihren Eltern Toni und Gerd untertauchen muss, verwandelt sich ihr Leben in eine Tragödie. Die Familie wird verraten und von der Gestapo gefasst. Stella wird daraufhin gefoltert. Um sich und ihre Eltern vor der Deportation ins KZ Auschwitz zu retten, beginnt sie als sogenannte „Greiferin“ systematisch andere Juden zu verraten.

Von September 1943 bis Ende des Zweiten Weltkriegs liefert Stella hunderte Mitjuden an die Gestapo aus.


Pressestimmen:

„Beer gibt die moralische Ambivalenz der Figur bestechend wieder ...“ (cineman.ch)


„Der Film beweist Mut und berührt durch erbarmungslose Bilder, die wenige Augen trocken lassen.“ (outnow.ch)


„Regisseur und Drehbuchautor Kilian Riedhof setzt auf eine furios aufspielende Paula Beer, die alle Facetten aus ihrer Figur und der Story herausholt.“ (filmreporter.de)


„Der Film geht unter die Haut.“ (radiopublic.com)


„Ein ganz heißes Eisen ...“ (filmstarts.de)


D 2023, 121 Min., Regie: Kilian Riedhof, mit Paula Beer, Jannis Niewöhner, Katja Riemann