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ZEITEN DES UMBRUCHS

Ein zutiefst persönliches Coming-of-Age-Drama über Familie und Freundschaft

„Die Karten sind gezinkt“, sagt der von Anthony Hopkins gespielte Großvater einer jüdischen Einwandererfamilie und bringt damit das zentrale Thema des Films auf den Punkt. James Grays semiautobiografisches Drama spielt im New Yorker des Jahres 1980. Es ist der Beginn des Reagan-Jahrzehnts, das Amerika und einschneidend verändern wird. Der bisher persönlichste Film des „Ad Astra“-Regisseurs, der anhand zweier Schulfreunde von Vorurteilen, Rassismus und den meist fruchtlosen Versuchen, sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten unabhängig von Klasse und Rasse zu verwirklichen, erzählt.


New York, 1980. Für Paul Graff (Michael Banks Repeta) beginnt das sechste Schuljahr. In der Schule lernt er Jonathan Davis (Jaylin Webb) kennen. Jonathan, der sich allein um seine bettlägerige Großmutter kümmert, ist der einzige Schwarze in der Klasse. Pauls Familie wirkt da im Vergleich wie ein sicherer Hafen. Seine Mutter Esther (Anne Hathaway) ist im Elternverein tätig und Vater Irving (Jeremy Strong) hat nur das Beste für seinen Sohn im Sinn. Pauls Anker ist jedoch sein Großvater Aaron (Anthony Hopkins), der nicht nur seine Träume von einem Leben als Künstler unterstützt, sondern auch versucht, den Enkel zu Werten und Moral anzuhalten. Doch in einer von selbstverständlichem Rassismus und beiläufigen Vorurteilen geprägten Welt ist das leichter gesagt als getan …


Pressestimmen:

„Die Illusion, dass die USA ein Land der unbegrenzten Möglichkeit ist (...) darf mit dem herzzerreißenden Finale endgültig begraben werden.“ (filmstarts.de)


„Es ist ein wahrhaft ergreifendes, beunruhigendes und letztendlich brillantes Werk der Erinnerung und Selbstimplikation.“ (VOX)


Land: USA 2022; Regie: James Gray, Länge: 115 Min.

Darsteller: Anne Hathaway, Jeremy Strong,

Banks Repeta u.a.